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Was ist Estrich?

1536483.pngEstrich dient als Grundlage um einen ebenen, glatten Untergrund zu schaffen und um eine solide Wärmedämmung sowie Trittschalldämmung zu gewährleisten. Zudem können Heizungsrohre oder auch Elektroleitungen unterhalb des Estrichbelags versteckt werden. Gerade im Bereich des Bauwesens kommt dem Estrich damit eine große Bedeutung zu, denn er kommt so gut wie überall zum Einsatz und unterliegt somit je nach Einsatzort speziellen Anforderungen und Beanspruchungen.

Eine gründliche Planung sollte aber in jedem Fall vorangegangen sein, denn jeder Estrich besitzt andere Funktionen und Eigenschaften.

Im Wohnbereich findet man Estrich als Heizestrich oder als schwimmenden Estrich (auch Estrich auf Dämmschicht genannt), denn vor allem wegen seiner Trittschall- & Wärmedämmung bietet er Vorteile. Dabei bezeichnet man Heizestrich so, weil er mit Heizelementen versehen ist. Das Besondere am schwimmenden Estrich ist, dass er nicht mit angrenzenden Bauteilen wie Wände und Heizungsrohren verbunden sein darf. Am Rand werden dann sogenannte Dämmstreifen verlegt, so dass eine Schallübertragung verhindert und eine Wärmeausdehnung gewährleistet wird.

Wenn eine extrem hohe Belastbarkeit die wichtigste Eigenschaft sein soll, dann setzt man in diesem Fall besser auf Verbundestrich, denn dieser bietet sich bei einer sehr hohen Belastbarkeit an, erfüllt allerdings die Anforderungen an Schall- und Wärmeschutz nur bedingt. Da dieser Estrich direkt auf dem Rohbeton liegt ist er der belastbarste und mit den geringsten Risiken verbundene Estrich, ist allerdings auch deutlich schwieriger handzuhaben. Weiterhin zählt Estrich auf einer Trennschicht als weitere Estrichkonstruktion. Im Vergleich zum Verbundestrich ist es bei dieser Estrichkonstruktion nicht von Bedeutung, dass sich das Material mit dem Beton gut verträgt. Diese Konstruktion macht aus, dass mit Hilfe einer Folie eine Sperrschicht gegen aufsteigende Feuchtigkeit zum Einsatz kommt.


Außerdem gibt es unterschiedliche Estricharten, die man je nach Funktion und Nutzen verwenden sollte. Je nach Bindemittel und Zuschlägen haben diese Estricharten unterschiedliche Namen wie zum Beispiel Zement-Estrich, Schnellzement-Estrich, zementgebundener Hartstoff-Estrich, Calciumsulfat-Estrich, Kunstharz-Estrich, Magnesia-Estrich, Bitumenemulusions-Estrich, Gussasphalt-Estrich.


Zusätzlich lassen sich noch Verlegeverfahren in Fließestrich und Trockenestrich differenzieren. Dabei haben beide Systeme ihre Vor- als auch Nachteile. Fließestrich bezeichnet dabei unterschiedliche Estricharten, denen ein Fließmittel zugesetzt wird. Er wird flüssig eingebracht und nivelliert von alleine, so dass er weder verteilt, abgedichtet oder geglättet werden muss. Trockenestrich besteht aus fertigen Platten, meist aus vorgefertigten Zement-Estrichplatten, OSB-Platten oder auch aus Gipsfaserplatten. Bei diesem Verlegeverfahren sollte der Estrich ohne Kontakt zu angrenzenden Bauteilen verlegt werden, denn sonst ist keine optimale Trittschalldämmung gegeben. Auch lässt sich keine Fußbodenheizung integrieren. Dafür ist er allerdings sofort belastbar und begehbar.